Autor Thema: ehrlich, fleißig, pünktlich  (Gelesen 18123 mal)

Marianne

  • Gast
ehrlich, fleißig, pünktlich
« am: Juni 10, 2004, 10:57:57 vorm. »
ich habe gehört, daß der Satz "Sie war ehrlich, fleißig und pünktlich" in Wahrheit das genaue Gegenteil aussagt. Ist das richtig?

arbeitszeugnis.de

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 303
ehrlich, fleißig, pünktlich
« Antwort #1 am: Juni 10, 2004, 13:16:40 nachm. »
Diese inzwischen veraltete Formulierung wird oft missverstanden. Folgende Punke sind zu beachten:

1) Ehrlichkeit sollte eigentlich nur erwähnt werden, wen der/die Beurteilte eine Kasse geführt hat.
2) Bei Attributen wie "ehrlich" sollte auf ein Temporaladverb (stets, jederzeit, immer) nicht verzichtet werden. Andernfalls kann der Eindruck entstehen, man sei "nicht immer" ehrlich gewesen.  
3) Bei der Erwähnung bzw. besonderen Betonung von Ehrlichkeit und Pünktlichkeit kann der Eindruck entstehen, dass außer diesen Selbstverständlichkeiten keine weiteren positiven Aussagen getroffen werden können (z.B. „teamorientiert, freundlich, loyal“).
4) Pünktlichkeit kann als mangelnde Flexibilität gedeutet werden („geht pünktlich zum Feierabend"). Besser wäre ein Hinweis auf eine „termingerechte Arbeitsweise“.  
Klaus Schiller, arbeitszeugnis.de

Pebbles

  • Gast
MyKXKzvxkSyEUik
« Antwort #2 am: Juli 11, 2011, 07:58:03 vorm. »
This is ecxtaly what I was looking for. Thanks for writing!


  Betreff / Begonnen von Antworten / Aufrufe Letzter Beitrag
xx
Ehrlich, pünktlich und Fleißig

Begonnen von Franziska K.

3 Antworten
4687 Aufrufe
Letzter Beitrag März 23, 2007, 18:54:17 nachm.
von Gast1968
xx
Bedeutung von einsatzfreudig und fleißig

Begonnen von katja

1 Antworten
5034 Aufrufe
Letzter Beitrag Februar 28, 2009, 11:37:22 vorm.
von Demel
xx
Er war pünktlich ...

Begonnen von Fragender

1 Antworten
2742 Aufrufe
Letzter Beitrag Mai 21, 2012, 12:17:08 nachm.
von Emily
xx
Aufbau und Aussage des Zeugnis - Verwendung von pünktlich

Begonnen von Regine

1 Antworten
3744 Aufrufe
Letzter Beitrag Juni 23, 2005, 16:14:15 nachm.
von Klaus Schiller