Hier muss ich das gleiche sagen, was ich gerade schon in einem anderen Beitrag zu einem anderen Praktikumszeugnis geschrieben habe: Formulierungen wie "wir haben kennen gelernt" sollte man tunlichst vermeiden, sie auch folgendes Urteil:
"Wenn auch die von der Arbeitgeberin gewählte Formulierung "wir haben Frau X. als eine freundliche und zuverlässige Mitarbeiterin kennengelernt" sich nicht abwertend anhört, wird der Arbeitnehmerin damit jedoch gerade nicht bescheinigt, dass sei eine tatsächlich "freundliche und zuverlässige Mitarbeiterin" gewesen ist, denn der Gebrauch des Wortes "kennengelernt" drückt stets das Nichtvorhandensein der im Kontext aufgeführten Fähigkeit oder Eigenschaft aus, wie von Seiten der Germanisten in einer ganzen Reihe von Schriften mit Untersuchungen zur Zeugnissprache eindrucksvoll belegt worden ist. - LAG Hamm 27.4.2000 - 4 Sa 1018/99"
Wichtig ist, dass man in einem Praktikum die Möglichkeit nutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln bzw. theoretisches Wissen aus dem Studium entsprechend praktisch umzusetzen. Bei dir bezieht sich die Bewertung des Fachwissens nur auf die Einarbeitungsphase, nicht auf den Erfahrungs-und Wissensstand am Ende des Praktikums. Eine Aussage wie "voll und ganz zufrieden" soll nach Meinung eines Fachbuchautoren der Note zwei entsprechen, bei allen anderen Fachbüchern ist für die Note zwei aber ein temporales Adverb (stets) unverzichtbar. D.h. der Aussteller will wohl die Note zwei vergeben, ein Leser wird aber eher die Note drei vermuten (besser: "stets voll zufrieden"). weitergehende Hilfe bekommst Du bei Praktikumszeugnis.de