Arbeitszeugnisse > Arbeitszeugnisse
schlechtes Arbeitszeugnis??? zu Ende geschrieben :-)
alex:
hab mal im netz gesucht und das kam heraus....
"Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte ..."
Dieser Mitarbeiter hat keine Eigeninitiative. Er erledigt nur die ihm übertragenen, also die ihm vom Arbeitgeber/Vorgesetzten zugewiesenen Tätigkeiten.
sehe ich das richtig oder ist eine versteckte botschaft das ich nicht Eigeninitative bin?? den ganz oben steht ja geschrieben......
Wir haben Herrn xxxxx als einen einsatzbereiten Mitarbeiter kennen gelernt, der sich mit viel Eigeninitiative in das Sortiment Sat/TV eingearbeitet hat und den fachlichen Anforderungen seines Arbeitsplatzes gerecht wurde. Seine Hauptaufgaben waren:
Sprossel78:
Man kann immer viel reininterpretieren. Ein ganz klarer Hinweis auf fehlende Eigeninitiative ist der Satz "Die Aufgaben KOMMA die ihm übertragen wurden KOMMA erledigte er...". Der bei dir vorhandende etwas andere Ausdruck ("die ihm übertragenen Aufgaben") wird so durchaus noch häufig ohne böse Absicht verwendet, in den guten Zeugnisbüchern wird er aber nicht mehr empfohlen.
Zur Aussage "Wir wünschen Herrn xxxxx für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg!". Zunächst mal sollte da kein Ausrufezeichen stehen. Außerdem fehlt das wichtige Adbverb "weiterhin" (viel Erfolg). Beides zusammen erweckt den Eindruck, das bislang kein Erfolg da war. Ebenfalls sehr auffällig ist, dass der sehr wichtige Dank und das Bedauern fehlen. Damit ist der Schlussteil insgesamt eher im Notenbereich 5 zu sehen. Dann hilft es auch nicht, wenn das Verhalten mit "einwandfrei" bewertet wird, was je nach Autor Note 2 oder Note 3 ist.
Und wie schon gesagt wurde, es fehlt vieles Wichtige, was bedeuten kann, dass die Leistung "nicht der Rede wert" war. Eine richtige Analyse ist immer mehrere Seiten lang, unter www.arbeitszeugnis.de/zeugnistest.php gibt es ein Beispiel. Das würde dir wohl am ehesten weiterhelfen. Bei arbeitszeugnis.de kannst du dich auch unter der Berliner Telefonnummer 030/ 420 285 24 näher beraten lassen.
alex:
erstmal danke Sprossel78 für die Analyse :-9
sagt mir bitte paar argumente damit mein ex-Firma ins Postive umändern kann.
das einzige was mir einfehlt ist "mir gefehlt das arbeitzeugniss nicht bitte schreiben Sie es um" ^^
vielleicht wisst ihr rat
danke im Vorraus
Sprossel78:
Erstmal solltest du auf die Rechtschreibung achten, damit der Arbeitgeber dein Anliegen ernst nimmt. Das Wort "Arbeitszeugnis" hat nur ein "s" am Ende und das Verb heißt "gefällt", nicht "gefehlt".
Es wird dem Arbeitgeber aber herzlich egal sein, ob dir das Zeugnis gefällt oder nicht. Es ist eine Urkunde, kein Liebesbrief. Man kann ja nunmal auch nicht zum Lehrer gehen und sagen "mir gefällt das Schulzeugnis nicht", schreiben Sie es um". Man muss ein Zeugnis im Detail analysieren (einige Mängel wurden ja schon genannt), damit man alle Wertungen, aber auch alle Mängel kennt. Bei arbeitszeugnis.de nennt sich so ein Gutachten "Zeugnistest" und kostet nur 19 Euro, das ist das günstigste Angebot am Markt, trotzdem sehr zuverlässig (siehe www.arbeitszeugnis.de/bewertung).
Dann geht es darum: welche der Wertungen deiner Leistung stimmt, auch wenn sie schlecht ist, welche stimmt nachweislich nicht?! Wo hat der Arbeitgeber im Zeugnis formale oder inhaltliche Fehler gemacht? Welche Aussagen sind aufgrund von Urteilen unzulässig? Welche Aussagen fehlen und müssen unbedingt ergänzt werden?
Anhand dieser ganzen Argumente kann dann bei Diensten wie arbeitszeugnis.de eine neue Zeugnisfassung erstellt werden, die man zusammen mit einem Gutachten dem Arbeitgeber vorlegen kann. Und dann muss man sehen, wie gesprächsbereit der Arbeitgeber ist und falls nicht, seine Ansprüche mit Hilfe eines Anwalts durchsetzen. Weitere Infos bekommst du über die Zeugnishotline, siehe Nummer oben. Auf www.arbeitszeugnis.de/rechtsberatung.php findest du übrigens auch ein Musteranschreiben für eine Zeugniskorrektur.
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