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Arbeitszeugnis gut oder schlecht

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GastDi:
Frau XXX , geboren am XXX, wohnhaft XXX , war in der Zeit vom 14.2.05 bis 31.05.05 als Verkäuferin in unserer Filiale in XXX beschäftigt.

Zu Ihren Tätigkeiten als Verkäuferin gehörten:

Bereitstellung und Pflege des Warensortiments
Bedienen der Kasse nach Anweisung
Kundenbetreuung und Kundenberatung

Diese Tätigkeit wurden von Frau XXX sehr sorgfälltig und mit viel Geschick erledigt.

Die Ihr überttragenen Aufgaben wurden stets zu unserer Zufriedenheit ausgeführt. Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzen und Kollegen gab keinen Anlass zu Beanstandungen.

Sie war ehrlich, fleißig und pünktlich.

Frau XXX schied zum 31.05.05 aus unserem Unternehmen aus.

Für die Zukunft wünschen wir ihr alles Gute.

Ist das Arbeitszeugnis nun gut oder schlecht.  Danke für eure Antworten.

Klaus Schiller:
Es handelt sich um ein unterdurchschnittliches Zeugnis der Gesamtnote 4+ mit zahlreichen Auffälligkeiten.
Einige Beispiele:
Die sehr kurze Beschäftigungszeit, der ausgesprochen knappe Leistungsteil und der ebenfalls zu kurze Schlussteil ohne Beendigungsgründe und ohne Dank wirken stark abwertend. Ganz offensichtlich war der Arbeitgeber mit den Leistungen der Beurteilten in der Probezeit nicht zufrieden.
Nachteilig ist auch, wenn bei der Erwähnung von Ehrlichkeit das wichtige Adverbv "stets" fehlt (=nicht immer ehrlich").
Und gab ein Verhalten lediglich "keinen Anlass zu Beanstandungen", dann war es im Umkehrschluss auch nicht gerade lobenswert (usw)...

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