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Zweifel an Formulierungen im Arbeitszeugnis ...

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Smurf:
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich mein Arbeitszeugnis bekommen. Einige Formulierungen kommen mir etwas komisch vor, z. B. : "Dabei arbeitete XY nach eigener Planung sehr selbstständig, verantwortungsbewusst und mit hoher Einsatzbereitschaft."

Nach eigener Planung?! Es war alles vom Chef vorgegeben und musste abgesegnet werden. Das soll doch wahrscheinlich heißen, dass ich mir zuviel Kompetenzen rausgenommen habe, oder?

Ein anderer Satz: "In seinem Wesen freundlich, hilfsbereit und offen, gewann XY schnell die interne Akzeptanz, sein Verhalten gg.über Vorgesetzen und Kollegen war stets einwandfrei."

... gewann schnell die interne Akzeptanz?! Heißt das vielleicht, dass ich zuviel gequatscht haben soll?

Außerdem habe ich hier gelesen, dass die Schlußformel "Wir bedanken uns  für die gute Zusammenarbeit und wünschen XY für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg." auch nicht optimal ist?!

Zur Info: Ich bin/war Berufsanfänger und habe mit einem Studium angefangen.

Vielen Dank für Rückmeldungen!
Gruß

Maggy:
Das sind - wie so oft - Textbausteine. Was die Planung angeht, hier ein positives und ein negatives Beispiel (bei dir ist es nicht negativ gemeint):

Note 1: Er arbeitete nach klarer, durchdachter eigener Planung und erzielte stets optimale Lösungen.
Note 5: Er arbeitete sehr nach eigener Planung (= aber nicht nach der Planung des Arbeitgebers)

"Interne Akzeptanz" habe ich noch nie gelesen, denke aber, es ist okay.
Hier ein Beispielsatz für jemanden, der zu viel redet:  Seine umfangreiche Bildung machte ihn zu einem gesuchten Gesprächspartner (= Er führte lange Privatgespräche).

Zwischen "Wir bedanken uns"  und "wir danken ihm" gibt es einen feinen Unterschied. "Sich bedanken" klingt eher wie "nein danke". Außerdem sollte es "weiterhin viel Erfolg" heißen.

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