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Klaus Schiller:
Meine Fragen:
1. Was ist davon insgesamt zu halten ? (über oder unter Durchschnitt ?)
Die Aussage "Er hat seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt" verweist auf die Gesamtnote "sehr gut", die Einzelwertungen sind z.T. aber eher gut bis befriedigend ("Mit der Software XXX, ... kann er routiniert umgehen", "hat seine Aufgaben methodisch und gewissenhaft erledigt"...) und sehr pauschal, also nicht auf die Anforderungen der Stelle abgestimmt. Dies gilt vor allem für die Bewertung der Fähigkeiten und der Erfolge ("qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse").
2. Die Sätze "Herr XXX war ausdauernd und belastbar" und "Herr XXX besitzt durch sein Studium detailliertes Fachwissen..." kommen mir negativ vor. Sehe ich das richtig ?
Nein, das sind Standard-Textbausteine.
3. "Mit der gebräuchlichen Software ... kann er routiniert umgehen"...ist das nicht negativ ?
s.o.; vor allem wenn die Beherrschung dieser Software ein wichtiger Qualifikationsaspekt ist, muss die Aussage in einem (sehr) guten Zeugnis stärker formuliert werden.
4. "...danken für die geleistete Arbeit und die angenehme Zusammenarbeit"....das hört sich für mich doch sehr "blöd" an, oder ?
Die Aussage "...geleistete Arbeit " ist ebenfalls schwach formuliert, besser: "für die ausgezeichneten Leistungen..."
5. Ist die Abschlussformel insgesamt gut ?
Abgesehen von der "geleisteten Arbeit" gibt es hier keine Auffälligkeiten.
6. Rang und Kompetenz der Verfasser des Zeugnisses wurde nicht genannt. Ist dies zu beanstanden ?
Der Rang der Unterzeichner gilt auch als Gradmesser für die Wertschätzung. Daher ist es generell von Interesse, dass erkennbar ist, wer ein Zeugnis unterschrieben hat.
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