Autor Thema: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis  (Gelesen 5611 mal)

Angekotzt85

  • Gast
Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« am: März 13, 2015, 18:09:41 nachm. »
Liebe Forumsmitglieder,

ich habe im vergangenen Monat ein Arbeitszeugnis ausgestellt bekommen und dieses angefochten, weil mir gesagt wurde, dass es mies sei. Jetzt kam die Antwort - in nem instabilen Briefumschlag total zerknickt! Zum Vergleich hatten wir noch ein Zwischenzeugnis, was ich im vergangenen Jahr angefordert hatte. Es handelt sich um eine Zeitarbeitsfirma, die etwas "angepisst" von mir ist, weil ich mir eine andere Zeitarbeitsfirma für den gleichen Einsatz gesucht habe, weil ich mir der alten persönlich nicht so gut klar kam.

Nun bräuchte ich mal eure Hilfe, weil ich das wieder anfechten will. Könnt ihr mir sagen, wo die negativen Zeilen in dem Zeugnis sind? Verbesserungsvorschläge?


Angekotzt85

  • Gast
Re: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« Antwort #1 am: März 13, 2015, 18:11:12 nachm. »
Der Beurteilungstext des "neueren" Zeugnises:

Frau xxx hatte als gelernte Bankkauffrau von Beginn an keine Probleme, die gestellten Aufgaben mit Fachkompetenz in geforderter Qualität und Quantität zu erbringen. Sie bewies die stetige Bereitschaft, sich auch komplizierten Situationen zu stellen und bei Bedarf Verantwortung zu übernehmen. Auch Situationen mit hohem Arbeitsanfall war Frau xxx gut gewachsen. Sie agierte immer fachkompetent, umsichtig, zielorientiert und erfolgreich. Sie behielt den Überblick und fand für alle Probleme gute Lösungen. Ihre Herangehensweise war strukturiert. Sie war team- und anpassungsfähig. Die Qualität ihrer Arbeit entsprach den Erwartungen stets in bester Weise.

Frau xxx bediente sich bei der Erledigung all ihrer Aufgaben der vorhandenen modernen Bürokommunikationstechnik. Vorwiegend arbeitete sie mit dem MS Office Paket, (Outlook, Word, Excel) sowie mit der firmenspezifischen Software.

Unser Kunde und auch wir haben Frau xxx als eine jederzeit kompetente und leistungsorientierte Mitarbeiterin kennengelernt.

Ihr Verhalten gegenüber dem Kunden, seinen Mitarbeitern und Kollegen war immer einwandfrei. Als engagierte Mitarbeiterin genoss Fra xxx das volle Vertrauen ihrer Vorgesetzten und Kollegen.

Das Arbeitsverhältnis endete am xxx, da Frau xxx das zunächst bis zu diesem Termin befristete Arbeitsverhältnis nicht weiterführen wollte.

Ort, Datum
Unterschrift Geschäftsführer





Angekotzt85

  • Gast
Re: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« Antwort #2 am: März 13, 2015, 18:13:47 nachm. »
Nun der Beurteilgungstext des angefochtenen "älteren" Zeugnisses:



Frau xxx übernahm die gestellten Aufgaben aufgrund ihrer Fachkenntnisse und ihrer Fachkompetenz schnell und kompetent. Auch Situationen mit hohem Arbeitsanfall war sie immer gewachsen, und sie agierte umsichtig, ruhig, zielorientiert und erfolgreich. Sie zeichnete sich durch eine strukturierte Herangehensweise und Lernfähigkeit aus. Die Qualität iher Arbeit entsprach den Erwartungen voll.

Frau xx bediente sich bei der Erledigung all ihrer Aufgaben stets der vorhandenen modernen Bürokommunikationstechnik. Vorwiegend arbeitete sie mit dem MS OFfice Paket, (Outlook, Word, Excel) sowie mit der firmenspezifischen Software.

Unser Kunde und auch wir haben Frau xxx als eine jederzeit kompetente und leistungsorientierte Mitarbeiterin kennengelernt.

Ihr Verhalten gegenüber dem Kunden, seinen Mitarbeitern und Kollegen war immer einwandfrei. Als engagierte Mitarbeiterin genoss Frau xxx das volle Vertrauen ihrer Vorgesetzten und Kollegen.

Frau xxx hatte ein befristetes Arbeitsverhältnis und verlässt unser Unternehmen mit Ablauf der Befristung zum xxx-

Ort, Datum
Unterschrift GF

Angekotzt85

  • Gast
Re: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« Antwort #3 am: März 13, 2015, 18:15:38 nachm. »
Die Schluss-Grüßformel wird die Geschäftsführung unter Berufung auf ein Gerichtsurteil nicht einfügen und dass das Zeugnis in einem schlimmen Zustand ankam habe ich bereits reklamiert.

Demel

  • Gast
Re: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« Antwort #4 am: März 14, 2015, 11:11:30 vorm. »
Aussagen wie "hatte keine Probleme, die gestellten Aufgaben mit Fachkompetenz in geforderter Qualität und Quantität zu erbringen" sind in der Zeugnissprache natürlich alles andere als ein Lob.
Steht da wirklich: "Ihr Verhalten gegenüber dem Kunden, seinen Mitarbeitern und Kollegen war immer einwandfrei"? Dann würde ich davon ausgehen, dass hier das Zeugnis für eine früher ausgeschiedene männliche Führungskraft auf dich umgeschrieben wurde. Es scheinen auch viele wichtige Angaben zu fehlen, wie die alles entscheidende Leistungszusammenfassung mit dem Grad der Zufriedenheit. Ich denke, du solltest dich auf jeden Fall fachmännisch beraten lassen, mit Forumkommentaren kommst du da nicht wirklich sinnvoll zum Ziel. Denn Du musst bei der Reklamation alle Kritikpunkte auf einmal benennen und mit Angabe der jeweiligen Urteile begründen, genau so macht es ja auch der Arbeitgeber, wenn er die Dankesformel verweigert.  Bei www.arbeitszeugnis.de/uebrarbeitung.php  gibt es den "Premium-Service", da kann man sich bis zur Zeugnis-Unterzeichnung beraten lassen.

Angekotzt

  • Gast
Re: Vergleich Arbeitszeugnis mit beanstandetem Arbeitszeugnis
« Antwort #5 am: März 16, 2015, 10:33:49 vorm. »
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mit welchen Kosten kann ich denn dann rechnen?


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